Vereinsgeschichte

40-jähriges Jubiläum 1969–2009

Brita C. Dahlberg

Im Jahr 2009 feierte der frankfurter ring – Anbieter von jährlich rund 150 Events für Körper, Geist und Seele – sein 40-jähriges Bestehen. Gegründet wurde der gemeinnützige Verein im Jahr 1969 von Fritz Kroeger, der hauptberuflich als Geschäftsführer bei der Frankfurter Industrie- und Handelskammer tätig war. Motiviert wurde Kroeger dazu durch seinen spirituellen Lehrer, den Zen-Meister, Philosophen und Psychologen Karlfried Graf Dürckheim, den er zu über 30 Veranstaltungen nach Frankfurt holte. Die Leitung hat heute Brita C. Dahlberg.

„Der frankfurter ring begeistert mich noch so wie am ersten Tag. Hier lerne ich so viele interessante Menschen und Themen kennen wie in keinem anderen Bereich“. Die 1. Vorsitzende des frankfurter ring, blickt auf bald 30 Jahre erfolgreiche Veranstaltungsorganisation zurück.

Gerade in einer Stadt wie Frankfurt, wo die materielle Seite des Lebens deutlich sichtbar im Vordergrund steht, sollte die spirituelle Seite gestärkt werden, durch einen Verein, der sich den Beinamen „Gesellschaft zur Pflege der Philousia“ gab. Diesen Begriff fand Kroeger bei dem Philosophen und Orientalisten William S. Haas (siehe „Östliches und westliches Denken – eine Kulturmorphologie“). Die „Philousia“ ist komplementär zur Philosophie („Liebe zur Weisheit“) und bedeutet: „Liebe zum Sein“. Die Vereinigung von beiden – so wie Yin und Yang – ergibt die Ganzheit: das Tao. Diese Ganzheit in uns herzustellen bzw. zu stärken, steht im Zentrum der Arbeit des frankfurter ring.

Die Mittel und Wege hierzu sind so unterschiedlich, wie die Menschen und so lädt der frankfurter ring Autoren, Therapeuten und Heiler, Wissenschaftler und Künstler aus aller Welt ein. Männer und Frauen mit außergewöhnlichen Fähigkeiten und Erfahrungen, Begründer von Methoden und anerkannte Fachleute. Dieses in Deutschland einzigartige know-how, steht den Interessenten in Form von Vorträgen, Workshops, Ausbildungen, fortlaufenden Kursen und Konzerten zur Verfügung.

Der frankfurter ring ist stets darauf bedacht, weltanschaulich unabhängig, multikulturell und innovativ zu bleiben und sich von keiner Richtung vereinnahmen zu lassen.

Verfügte der frankfurter ring in seiner Anfangszeit nur über einige freiwillige Helfer, so ist heute ein festes Büroteam am Werk. Zusätzlich sorgen rund 20 ehrenamtliche Kursbetreuer/innen für das Wohl der TeilnehmerInnen und Referenten. Mitarbeit ist herzlich willkommen!

Am 25. Juni 2009 trafen wir uns im Kreise des Vorstands und des Büroteams, um den Geburtstag des „Rings“ zu feiern – zunächst am stärksten spirituellen Kraftort Frankfurts – dem Kaiserdom St. Batholomäus. Diese Kathedrale ist zugleich auch ein Ort der weltlichen Macht: Hier wurden die deutschen Könige gewählt. Heute ist die Wahlkapelle des Domes ein Raum für das stille Gebet; und genau dort haben wir uns versammelt.

Wir treffen uns vor dem Dom
Wir treffen uns vor dem Dom.
Brita erläutert den Grundriss des Doms
Brita erläutert den Grundriss des Doms.
Der Hochaltar (Wahlkapelle rechts daneben)
Der Hochaltar (Wahlkapelle rechts daneben)
Wir entzünden Lichter für den Frieden
Wir entzünden Lichter für den Frieden.
Auf dem Weg ins Restaurant "Table"
Auf dem Weg ins Restaurant „Table“
 


Nach dem Entzünden der Kerzen verließen wir den Dom Richtung Römerberg und feierten den Rest des Abends am magischen runden Tisch des neuen Restaurants „Table“. Ein Vorhang kann auf Wunsch herabgesenkt werden, der die 12 Personen schützend umhüllt. Zeit für kleine Reden und Geschichten und ganz viele Dankesworte ... .

Genau 12 Personen passen an den runden Tisch!
Genau 12 Personen passen an den runden Tisch!
Der Vorhang ist unten, die Reden beginnen.
Der Vorhang ist unten, die Reden beginnen.
Hoch soll er leben - der Frankfurter Ring!
Hoch soll er leben - der Frankfurter Ring!